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Schutz vor sommerlicher Hitze: effiziente Klimaanlagen, Beschattung und Wärmedämmung

Von admin am 5. Juli 2010. Abgelegt in Energieverbrauch

Wer seine Wohnung während der heißen Sommertage angenehm kühl halten will, hat mehrere Alternativen.

Günstige Klimageräte werden im Handel vielfach angeboten. Hierbei handelt es sich in der Regel noch um sogenannte Monoblock-Geräte, bei denen der Abluftschlauch einfach durchs Fenster gehängt wird. Doch hier ist Vorsicht angebracht. Diese Geräte sind zwar in der Anschaffung zunächst relativ preiswert – die Preisersparnis wird aber schnell durch die Stromkosten wieder aufgefressen. Oberstes Entscheidungskriterium bei der Anschaffung einer Klimaanlage sollte daher die Energieeffizienz sein. Unterhalb Energieeffizienzklasse A ist eine Anschaffung eher nicht zu empfehlen.

Empfehlenswerte Geräte weisen zum Beispiel einen integrierten Wärmetauscher auf, der für einen Kältemittelkreislauf innerhalb des Geräts sorgt. Durch das Kühlmittel und thermodynamische Effekte wird die Kühlleistung ohne zusätzlichen Energieverbrauch um einige Prozentpunkte erhöht.

Einen weiteren effizienten Ansatz repräsentieren sogenannte Split-Geräte, die – wie der Name schon sagt – aus mehreren Einheiten bestehen, nämlich einer Einheit, dem Verflüssiger, die außen am Gebäude angebracht ist, und einer in dem zu kühlenden Raum installierten Einheit. Das Klimagerät transportiert über ein Kältemittel die Wärme von einer Einheit zur anderen.

Langfristig ist darüberhinaus zu bedenken, ob die Raumkühlung allein durch Klimaanlagen erreicht werden kann bzw. soll oder ob nicht eine ursächlichere Herangehensweise kostengünstiger und somit auch effizienter ist. Das Problem an der Wurzel zu packen, heißt im Klartext, die Aufheizung der Wohn- und Büroräume durch eine ausreichende Beschattung durch Sonnensegel, Markisen, Jalousien oder auch eine natürliche Beschattung zum Beispiel durch Bäume zu erreichen. Bei ständig stark aufgeheizten Räumen sollte auch die Wärmedämmung der Fassade oder des Daches überprüft werden. Hier kann der Einsatz einer thermografischen Kamera beim Aufspüren von Schwachstellen und Lecks helfen.