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Passiv Haus

Von admin am 24. Mai 2012. Abgelegt in Energieverbrauch,Hausbau
Passiv

(CC BY 2.0) by Rob Harrison via flickr.com

Bei einem Passiv-Haus handelt es sich um ein energieeffizientes Haus, welches sowohl während des Sommers sowie auch Winters für die Bewohner eine angenehme Temperatur bereit hält, ohne ein separates Klimatisierungs- beziehungsweise Heizsystem zu nutzen. Im Gegensatz zu einem Niedrigenergie-Haus benötigt es etwa 80 Prozent weniger Energie zum Heizen und spart gegenüber einem traditionellen Gebäude über 90 Prozent Heizenergie. In Heizöl gerechnet benötigt das Passiv-Haus nicht einmal 1,5 Liter je Quadratmeter Wohnfläche innerhalb eines Jahres. Für eine derartige kostensparende sowie umweltschonende Einsparung sind zwei Grundprinzipien erforderlich: frei erhältliche Wärmegewinnung optimieren sowie Wärmeverluste so weit wie möglich vermeiden! Die bestehende Wärme im Gebäude belassen

Die Dämmung der Gebäudehülle des Passivhauses soll 25 bis 40 Zentimetern Stärke betragen und die Fenster benötigen eine Dreifach-Wärmeschutz-Verglasung, um die Wärme innerhalb des Hauses zu halten. Solarkollektoren sowie Wärme-Pumpen sorgen für Energie, um die Warmwasser-Versorgung sicherzustellen. Die Frischluft wird über eine Komfort-Lüftung mittels Wärme-Rückgewinnung erzeugt. Über 80 Prozent der fühlbaren Abluft-Wärme wird im Wärme-Überträger der Zuluft zurückgegeben. Beträgt die Außentemperatur beispielsweise Null Grad Celsius wird die Frischluft, allein aufgrund der 20 Grad Celsius warmen Abluft, in etwa 16 Grad Celsius warme Wohntemperatur verwandelt. Deshalb schätzen nicht nur Asthmatiker sowie Allergiker die staubarme und pollenfreie Atmosphäre im Passivhaus.

Mit Sonnen-Energie gratis heizen

Die gezielte Wärme-Gewinnung erfolgt durch die Fenster, sämtliche Haushalts-Geräte sowie die Wärmeabgabe der Bewohner. In den Sommermonaten bewirkt eine Verschattung wie beispielsweise mittels einer Jalousie eine Überhitzung der Wohnräume. Während der kalten Monate sorgt die Komfort-Lüftung für eine Erwärmung der Zuluft, sodass auf separate Heizsysteme verzichtet werden kann.

Einfache Finanzierung spart zudem Energie

Ein effektives Passiv-Haus ist selbst für Normalverdiener finanzierbar! Die notwendigen Mehrkosten für die energieeffiziente Ausstattung fängt größtenteils die Passivhaus-Förderung (über KfW) auf. Den Antrag kann der Bauherr über seine Hausbank stellen. Zusätzliche Förder-Programme werden auch regional angeboten. Dadurch wird ein Passiv-Haus auch aus finanzieller Sicht auf Dauer sogar günstiger als der traditionelle Neubau. Die immense Energie-Einsparung macht sich somit aus jeder Sicht bezahlt. Passivhaus-Bewohner sind von dem hohen Wohn-Komfort sowie der Behaglichkeit begeistert. Die optimale Dämmung sorgt, selbst an den Außenbauteilen, für gleichmäßig warme Raum-Umgebungsflächen.

Photovoltaikanlagen für das Eigenheim

Von admin am 23. August 2010. Abgelegt in Energieverbrauch

Photovoltaikanlagen für das Eigenheim

Regenerative Energien gehören zu den wichtigsten Themen in Industrie und Politik. Seitdem den Menschen klar werden muss, dass sie mit der bisherigen Energiepolitik nicht mehr lange weiterkommen, findet global ein Umdenken statt und sogar die größten Umweltsünder haben spätestens bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gelernt, dass fossile Brennstoffe nicht nur immer teurer, sonder auch immer gefährlicher werden. Die Photovoltaik ist ein guter Weg in die richtige Richtung: Richtung erneuerbare Energien.

Es ist eine Technologie aus der Raumfahrt, die Photovoltaik. Und wie so vieles, das aus der Raumfahrt kommt, kamen auch die Sonnenkollektoren und Solaranlagen irgendwann dem öffentlichen Leben zu Gute.
Heute werden Verkehrsüberwachungssysteme, Parkuhren oder öffentliche Überwachungssysteme oder Ampeln mit kleinen Solarpanels betrieben und große Sonnenkraftwerke tragen ihren Teil zur Erzeugung regenerativen Stroms bei.

Das Erneuerbare Energien Gesetz von 2006 begünstigte den Bau von Photovoltaik Anlagen, auch für Privathaushalte. Wer Photovoltaikanlagen für das Eigenheim bauen lassen wollte, erhielt dafür Subventionen vom Staat und für Solaranlage herrscht bis heute Hochkonjunktur. So hoch, dass die Regierung die Subventionen mittlerweile stellenweise herunterschrauben muss, da die Masse an Sonnenenergie die Strompreise an starken Sonnentagen zum Schwanken bringt.

Photovoltaikanlagen für das Eigenheim sind jedoch ein sehr guter Betrag zum Umweltschutz. Zwar sind sie noch immer nicht ganz billig, aber der Umweltschutz sollte uns teuer genug sein! Und nach einigen Jahren hat sich die Anlage durch die Ersparnis bei den Stromkosten amortisiert und überschüssigen Strom können Sie sogar ins nationale Stromnetz einspeisen und dadurch auch noch etwas dazuverdienen. Da werden auch Sie dann Strahlen!